Die Stiftung

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Erstes Ziel ist es, dem Singen wieder den Stellenwert zukommen zu lassen, der seiner Bedeutung für die Entwicklung des Menschen angemessen ist.

Im Folgenden haben wir einen Katalog mit Vorschlägen für das Singen mit Kindern aufgelistet.

Besonders freuen würden wir uns über viele neue Vorschläge von Ihnen, die Sie uns hier mailen können

 

WICHTIGER HINWEIS:

Die Stiftung "Singen mit Kindern" ist eine operative Stiftung, die - teilweise zusammen mit Partnern - konkrete Projekte durchführt, welche das Singen mit Kindern vor allem im Bereich der Familien, der Kindertagesstätten und der Grundschulen befördern sollen. Die hierfür eingesetzten Mittel sind für diese Maßnahmen gebunden.

Die Stiftung ist also KEINE FÖRDERSTIFTUNG, sie gibt also keine Projektzuschüsse oder sonstige Förderung an andere gemeinnützige Einrichtungen, die im Tätigkeitsbereich der Stiftung agieren.
Die Stiftung bittet deshalb, von Anfragen nach finanzieller Unterstützung von eigenen Projekten oder Maßnahmen abzusehen.

 

Aktionen

I. Ebene der Aktionen

I.1 Für das Singen in den Familien

  • Sing-Aktionstage (z. B. im Europa-Park)
  • Gesangswettbewerbe für singende Familien
  • Kooperation mit den Familienberatungsstellen
  • (Durchführung von Elternseminaren zum Singen):
  • Neu:Sowie den Volkshochschulen
  • Verbreitung der "Monatslieder" über Internet (vgl. I.2 und I.3)
  • Herstellung von Gratisbüchern mit ersten Kinderliedern, welche z. B. durch Geburtskliniken verschenkt werden (vgl. Dänemark)
  • Informationsveranstaltungen für Hebammen
  • Herstellung von Musterkassetten mit Kinderliedern für Familien mit kleinen Kindern
  • (Sponsor gesucht!)
  • Herstellung von Kassetten mit Mitsingliedern bei der PKW-Fahrt der Familie
  • (ADAC als Sponsor?)

I.2 In den Kindergärten

  • Informationsveranstaltungen für Erzieherinnen und Erzieher
  • Einrichtung von Modell-Kindergärten mit Betonung von Singen, Musizieren und musikalischer Bewegungserziehung
  • Bereitstellung von Jahreskalendern mit Monatsliedern - auch für die Kindergärten (vgl. I.3)
  • Ausweitung des "Liedergarten-Modells" der Sängerbünde und Verstärkung der Zusammenarbeit mit den Kindergärten
  • Nach Beispiel des Deutschen Sängerbundes: Einführung von Auszeichnungen und Preisen für "singfreudige" Kindergärten
  • Neu: Verstärkung der Kooperation: Kindergarten - Grundschule - Vereine
  • Neu: Möglichkeiten eines Lehrbeauftragtenmodells Musik für Kindergärten

I.3 In den Grundschulen

  • Einführung von Modell-Grundschulen, in denen das Singen mit Kindern in allen Jahrgangsstufen betont ist (vgl. Wiener Modell)
  • Herstellung von drei altersbezogenen Kalendern mit jeweils einem "Monatslied" der Monate Januar-Dezember
  • (Für die Jahrgangsklassen 1/2, 2/3 und 3/4 je ein Kalender, der in den GS-Klassenzimmern aufgehängt wird.)
  • Einführung von Liederpässen in Verbindung mit den Kalendern der Monatslieder
  • Einführung von Benefizkonzerten "Kinder singen für Kinder"
  • Durchführung eines "Jahres der singenden Grundschul-Klassen"
  • Neu: Parallel zur Entwicklung an den Gymnasien weitere Initiativen, um auch an Grundschulen Schüler-Lehrer-Elternchöre ins Leben zu rufen.
 

Ausbildung

II. Ebene der Ausbildung

II.1 Ebene der weiterführenden Schulen sowie der Fachschulen für Sozialpädagogik

  • Pflege kindgerechter Lieder an den öffentlichen Schulen im Einzugsbereich der Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Einführung des Schwerpunktes Singen/Chorarbeit an einigen Gymnasien mit verstärktem Musikunterricht (vgl. Schweden)
  • Ausweitung der Mentoren-Ausbildungsangebote im Bereich Singmentor und Singmentorin
  • Einführung einer Mentoren-Ausbildung im Singen mit Kindern für die Fachschulen der Sozialpädagogik (Hinweis: 1. Pilotprojekt bereits in Erprobung!)
  • Einführung der musikalischen Früherziehung als weiteres Wahlpflichtfach an den Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Ausweisung des Faches Musik an Fachschulen für Sozialpädagogik als Kernfach
  • Ausweitung der Fortbildungsangebote für Erzieherinnen und Erzieher im Bereich "Singen und Bewegung"

II.2 Musiklehrerausbildung an der Pädagogischen Hochschule sowie den Musikhochschulen (Studiengang Schulmusik)

  • stärkere Betonung der Lieddidaktik und der Lehrgänge zur Liedmethodik
  • stärkere Betonung der Stimmbildung (Umgang mit der Kinderstimme)
  • Einrichtung von ergänzenden Lehrgängen an der PH für Studierende, welche nicht das Schwerpunktsfach Musik belegen
    (Zusatzmodule zu: Hörerziehung, Musik und Bewegung, Singen mit Kindern)
  • verstärkte Einrichtung von Chören an den Pädagogischen Hochschulen
  • Neu: Überprüfung der Möglichkeiten, beim Schulmusik-Studium an Musikhochschulen parallel zum instrumentalen Hauptfach auch Gesang als Vokal-Hauptfach zuzulassen.
  • Neu:Genereller Nachweis musikpraktischer Fertigkeiten für alle Studierenden, welche den Stufenschwerpunkt Grundschule beim PH-Studium wählen wollen.

II.3 Fortbildung der Grundschul-Klassenlehrkräfte

  • Wiederaufnahme der Schwerpunktsprogramme Musik für die Musiklehrerfortbildung der Grundschule
  • Einrichtung von Lehrer-Singschulen, bei denen neben GS-Klassenlehrkräften auch PH-Studierende ohne Musikausbildung bzw. Referendare der Seminare für schulpraktische Ausbildung usw. teilnehmen können
    (Pilotprojekte in Calw und Stuttgart unter Einbeziehung örtlicher Knabenchöre bereits in der Diskussion!)
  • Aufbau eines Archivs mit altersbezogenen und musikpädagogisch wertvollen Kinderliedern (Betonung von Dialekt und Muttersprache, Einbeziehung der Sprachen europäischer Nachbarländer, Einbeziehung des Liedguts von Mitbürgerinnen und Mitbürger, welche bei uns eine neue Heimat suchen - einschließlich der Rückwanderer aus Ländern in Osteuropa)
 

Maßnahmen

III. Allgemeine, strukturelle, inhaltliche
und organisatorische Maßnahmenbereiche

  • Aufbau einer Stiftung Musik für Kinder
    - ggf. mit Zustiftung des Landes Baden-Württemberg
  • Gründung eines Landesbeirats für Fragen der kulturellen Erziehung (- vergleichbar dem Sportbeirat -)
  • Einführung von Kinder-Musikbeauftragten der Sängerbünde bzw. auch der Kirchen
    (Ausweitung des Liedergarten-Modells, Komponieren von mehrstimmigen Chorsätzen zu den "Monatsliedern")
  • Betonung des "offenen Liedersingens" - z. B. im kirchlichen Bereich, bei Festen in Gemeinden, Städten usw.
  • Erstellen eines Leitfadens für die kommunalen Spitzenverbände mit Handlungsempfehlungen im Bereich der Kindergärten, für Weiterbildungsmaßnahmen für Erzieher und Erzieherinnen und zur Bereicherung des öffentlichen Kulturlebens durch gemeinsames Singen
  • Empfehlung für den Südwestrundfunk, die Musikhochschulen und die Kirchen, mehr Konzerte für Kinder einzurichten
  • Impulse zum Aufbau weiterer Kinderchöre
  • Kompositionswettbewerbe für "Kinder-Liedermacher"
  • Aufrufe an Literaten zu alten Liedtexten auch neue Strophen zu dichten (norwegisches Modell)
  • Einführung regelmäßiger Hörfunk- und Fernsehsendungen zur "Musik für Kinder" bzw. zum "Singen mit Kindern"
  • Einführung eines Fernseh-Liederquiz mit Prominenten
    ("Promis singen für Kinder, Kinder singen für Promis")
  • Vergabe von Preisen für besonders gelungene Kinder-Musiksendungen in Hörfunk und Fernsehen
  • Neu: Einführung eines "Singmobils", welches nacheinander besondere Grundschul-Standorte, Kindergärten usw. im Lande ansteuert.
  • Neu:Redaktion eines Flyers mit allen ausgewählten Maßnahmenbeispielen, um im Sinne einer besonderen Öffentlichkeitsarbeit die hier vorliegenden Maßnahmen zu verdeutlichen.

IV. Ebene der Bestandsaufnahme

  • Synopse des bestehenden Kinder-Liedguts in den Bereichen Familie, Kirchen, Kindergärten, Grundschulen, öffentliche Medien
  • Zusammenstellung eines Katalogs mit musikpädagogisch wertvollen Kinderliedern - bezogen auf einzelne Altersstufen der Kinder
    (Hinweis: Hier sowie unter der Internet-Adresse www.schulmusik-online.de ist eine öffentliche Befragung geplant, in welchem Maße einzelne Kinderlieder bei den Großeltern, den Eltern und bei den Kindern selbst bekannt sind bzw. gepflegt werden)